Unsere Holzterrasse

Schon immer war unser Traum eine Holzterrasse – ganz passend zu unserem Talishaus Holzhaus. Lange haben wir uns umgesehen welches Holz für uns am besten passt. Hierzu kann ich auch den Besuch im Woodworker Forum empfehlen.

Nach einiger Recherche sind wir bei glatten Douglasie Terrassendielen mit deutscher Herkunft gelandet. Die PurNatur Alpin Dielen in 30 x 185 mm Breite mit passender Unterkonstruktion haben wir direkt beim Hersteller geordert. Inklusive passender massiver Unterkonstruktion in 70x90mm – durch die stabile Unterkonstruktion konnten wir auch die Abstände der selben etwas vergrößern. Bei PurNatur gibt es eine tolle Beratung was alles zu beachten ist und der Kontakt erfolgt zügig und sehr freundlich.
Als erstes wurde die geplante Grundfläche der Terrasse 30cm ausgehoben und mit Schottermaterial aufgefüllt und verdichtet. Darüber kam eine Lage Unkrautvliess. Als erste Lage kamen dann ausgediente Terrassenplatten zum Zuge.

Holzterrasse Unterkonstruktion
Die ersten Unterkonstruktionshölzer werden ausgerichtet

Um die Unterkonstruktion auszugleichen haben wir verstellbare Terrassenlager aus Kunststoff verwendet. Dies hat das ganze sehr einfach gemacht. Zwischen Unterkonstruktion und Terrassenlager liegen IsoPads um Wasser keine Möglichkeit zum aufstauen zu geben, hier auch nicht mit der Anzahl der Pads geizen, wir mussten im Baumarkt dann einige nachkaufen.

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Nach einem Tag war die komplette Unterkonstruktion ausgerichtet (1-2 Prozent Gefälle beachten)

Da wir uns für glatte Dielen entschieden hatten wurde das ganze von unten unsichtbar verschraubt mit Früh Terrassenbohlenhaltern und die Optik finden wir wirklich sehr gelungen. Die breiten Dielen greifen auch die Linenführung des Parketts im Wohnbereich auf und fügen sich harmonisch ein.

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Die Bohlen mussten nur an der Terrassentür eingeschnitten werden. Das Verlegen geht sehr zügig

Bei der Höhe haben wir darauf geachtet das Wohnzimmerboden und Terrassenboden auf gleicher Höhe enden.

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Das fertige Holzdeck

Mit unserer Holzterrasse sind wir sehr glücklich. Das ganze Deck wurde danach mit Holzseife gereinigt und gelaugt um eine gleichmäßige Vergrauung zu erreichen – Bilder hiervon folgen demnächst. Auf ein Öl haben wir ganz bewusst verzichtet. Die Unterhaltsreinigung erfolgt zwei bis dreimal pro Jahr mit Holzfrisch von Naturhaus.

Reanimation des Blogs

Nachdem der Blog aus irgendeinem unerfindlichen Grund nicht mehr funktionierte war dieser lange nicht erreichbar. Durch Zufall entdeckte ich nun das sowohl Bilder als auch die WordPress Datenbank noch vorhanden waren. Glücklicherweise ist WordPress hier sehr fehlertolerant und hat die Datenbank automatisch aktualisiert. Also Bilder wieder hochkopiert – fertig. Wir wollen euch nun wieder mit Berichten von unserem Talishaus Holzhaus versorgen.

Aufnahme beim Richtfest der Nachbarn
Aufnahme beim Richtfest der Nachbarn

Heizkosten 2013

Heizkosten sind auch im zweiten Jahr recht günstig.

Wir haben mit 1776kwh Strom 8013kwh thermisch erzeugt. Davon waren 2554kwh für Warmwasser.
Die Arbeitszahl ist mit 4,56 (inkl Heizkreispumpe) nicht im Spitzenfeld dafür sind wir mit absoluten recht niedrigen Verbrauch sehr zufrieden.

1776kwh bedeuten bei unserem derzeitigem Wärmetarif mit zweitem Zähler 372€ + Zählergrundgebühr 69€

Was haben wir gemacht:

Einzelraumregler alle voll aufgedreht.
An den Heizkreisverteilern selbständig einen Hydraulischen Abgleich vorgenommen
Heizkurve gesenkt auf 0,2
Spreizung an der Heizkreispumpe auf 5k eingestellt. Damit bleiben wir fast immer unter 30°C Vorlauftemperatur (je höher die Vorlauftemperatur umso höher der Stromverbrauch der Wärmepumpe)
Einzelraumregler sind jetzt nur noch im Schlafzimmer erforderlich (die Stellmotoren verbrauchen auch dauerhaft Strom). Raumtemperaturen sind im Wohnbereich 22-23°C und in den Kinderzimmern 21-22°C. Wir haben uns dafür entschieden die Temperatur für das Bad nicht extra anzuheben. Dort sind auch 22°. Wird gebadet oder geduscht läuft für ein paar Minuten ein Heizlüfter der das Bad im Nu auf 25° aufheizt.

Photovoltaik am Netz

Seit gestern ist unsere Photovoltaikanlage am Netz.
Wer möchte kann die Ertragsdaten hier einsehen:

PV-LOG.com
Da auch bei recht bewölktem Wetter genügend Leistung ansteht werden wir die Sole-Wasser Wärmepumpe wohl auf den normalen Haushaltszähler hängen. Somit maximieren wir den Eigenverbrauch und sparen uns die zweite Zählermiete für den Wärmepumpentarif. Der Break Even wird hier bei ca. 440kwh/a erreicht, die von der PV-Anlage für die Wärmepumpe erzeugt werden müssen.

 

Photovoltaik auf dem Dach

Die PV Anlage wurde noch pünktlich vor Ostern montiert. Somit sind 6KwP auf der Ostseite und 9KwP auf der Westseite montiert und wir erhoffen uns dadurch eine Deckungsquote von ca. 40% unseres Eigenbedarfs. Es fehlt nur noch der Zählertausch in einen Zweiwegezähler des Netzbetreibers und auch der Wechselrichter der PV Anlage hat noch einen Fehler der hoffentlich diese Woche behoben wird.

Auf der Ostseite ist ein Modul „zu viel“. Um die maximal zulässige Spannung nicht zu überschreiten dürfen nicht mehr als 23 Module in einem String verschalten werden. Das übrige 24. Modul wird mit einem kleinen Solarladeregler und einer Autobatterie für Inselexperimente bezüglich Aussenbeleuchtung herhalten.

 

Wir bekommen Photovoltaik

Wir haben uns nun entschlossen Photovoltaik installieren zu lassen. Ein Teil des Haushaltsstrom wird dabei direkt von der PV Anlage erzeugt. Durch die Ost-West Ausrichtung erreichen wir keine Spitzenwerte aber eine sehr gute Verteilung über den gesamten Tagesverlauf was dem Eigenverbrauch zu gute kommt.
Empfehlen möchte ich jedem Talishaus Interessenten die Statik für das Gebäude MIT PV rechnen zu lassen. Bei uns war dies nicht der Fall, so das wir durch einen zweiten Statiker eine Überprüfung durchführen haben lassen. Dieser zeigte uns den Schwachpunkt auf und zum Glück kann dieser mit wenig Aufwand verstärkt werden.

Für die PV Anlage selber empfehle ich verschiedene Angebote einzuholen und auf jeden Fall einen Besuch im http://www.photovoltaikforum.com/ dort wird man (Verkäufer)-unabhängig beraten und die Angebote werden überprüft. Zwischen dem teuersten und dem nun wahrgenommenen Angebot lagen so mehr als 300€/kwp

Insgesamt erhalten wir 15kwp – Ende März gibt es hoffentlich Bilder dazu.

1 Jahr Heizen

Wir wohnen nun 1 Jahr in unserem Haus Zeit für ein kleines Fazit zur Haustechnik
Unser Haus: 130qm mit 100% FBH im milden Rhein Main Gebiet. Heizlast bei -12° Auslegungstemperatur beträgt 4,5kw

Gegen Ende Januar erreichten wir beim Soleeingang 0°, die letzen Wochen ist das ganze noch auf -0,5 gefallen.

Unsere Wärmepumpe Tecalor TTF5 Eco ist schon etwas betagter (wussten wir leider damals zu spät).

Die ermittelte Arbeitszahl inkl. aller Pumpen und Steuerung beträgt 4,48. Von den erzeugten 8352kwh entfielen 29% auf Warmwasserbereitung.
Der absolute Verbauch lag in den letzten 12 Monaten bei 1863kwh – hiermit sind wir sehr zufrieden.
Dokumentiert hier:
Wärmepumpen DB

Die WarmWasser Steuerung habe ich erst später verstanden so das diese nun seit 2 Monaten auf zweimal täglich verteilt ist.
Als nächstes wird dieser Tage unsere Ost West PV Anlage in Betrieb gehen und wir beobachten dann ob wir den Wärmetarif kündigen (bei dem übrigens noch nie gesperrt wurde)

Die ersten Tage mit Heizung

Der Oktober war der erste Monat in dem die Wärmepumpe regelmäßig die Heizung bedienen durfte. Wir schreiben den Verbrauch und die erzeugte Wärmemenge mit um immer einen Überblick über die Effizenz zu haben. Die Arbeitszahl beschreibt dabei das Verhältnis von eingesetztem Strom und erzeugter Wärme. Im Oktober kamen wir mit 30% Warmwasseranteil auf eine Arbeitszahl von 5 und haben insgesamt 106kwh Strom verbraucht.

Derzeit spielen wir noch etwas mit Raumtemperatur und Heizkurveneinstellung und haben es mit 22°C angenehm warm. Durch die überwiegenden Holzböden ist auch die niedrige Vorlauftemperatur an den Füssen angenehm. In den Zimmern mit Fliesen ist die Raumtemperatur ok aber die Fliesen etwas kalt an den Füssen.

Unseren Verbrauch tragen wir in die Wärmepumpendatenbank ein.

Breitbandinternet

Yeah – wir haben nun richtiges Internet und selbst wenn unser Nachwuchs die Leitung nutzt wird für jeden genug Bandbreite übrig bleiben. Ein erster Speedtest brachte folgendes Ergebnis:

Netter Nebeneffekt war, dass statt der angekündigten FritzBox 6360 eine 7390 geliefert wurde. Bei den Nachbarn klappte indes nicht alles so reibungslos wie bei unserem Anschluss.

100Mbit im 1000 Seelen Dorf sind natürlich schon beeindruckend. In der Realität würde jedoch der 50Mbit Anschluss dicke ausreichen. Selbst für 4-5 Personenhaushalte.

Katasteramt

Das Katasteramt hat uns einen Bescheid über 574€ für die Vermessung gesendet. Diese waren eingeplant und daher nicht überraschend. Trotzdem ist es natürlich immer verwunderlich wie solche Gebühren zustande kommen.

Bei unserem Internetanschluss hat sich leider bisher nichts weiter getan.