Heizung

Das teuerste Gewerk der Haustechnik. Nach Erhalt des ENEV Nachweises haben wir bei Heizlast.de eine Berechnung der Heizlast nach DIN 12381 durchführen lassen um eine erste Abschätzung zur benötigten Heizleistung zu erhalten. Alleine anhand des ENEV Nachweis läßt sich so etwas nicht bestimmen. Die Berechnung dort ist eine Massenabfertigung und enthält keine Tips zur Verbesserung der Situation. Für mich als ersten Anhaltspunkt um vom Heizungsbauer keine zu große Wärmepumpe aufgeschwätzt zu bekommen aber vollkommen in Ordnung. Wer es besser haben möchte sucht sich einen TGA Planer der auf Einfamilienhäuser spezialisiert ist.

Bei der Heizung haben wir uns für eine Sole-Wasser Wärmepumpe in der kleinsten Ausführung mit 6kw bzw. 4kw Kälteleistung entschieden. Bewußt haben wir uns für ein Kompaktgerät mit integrierter Warmwasserbereitung ohne seperaten Puffer entschieden um die ganze Anlage möglichst simpel zu halten.

Die Wärmequelle: Eine Bohrung wäre uns zu teuer gekommen und für einen Flächenkollektor wäre unser Grundstück sehr knapp bemessen gewesen. Als Wärmequelle wurde daher ein Grabenkollektor in 1,8m Tiefe mit insgesamt 2x300m Rohr verlegt. Das PE-RC Rohr muss nicht eingesandet werden und wurde von uns selbst beschafft und in Eigenleistung in sogenannten Slinkys verlegt. Bezogen haben wir das Rohr bei http://www.hdg-umwelttechnik.com/. Die Erschliessung der Wärmequelle inkl. Erdarbeiten lag daher bei ca. 1200€+ 1 Tag im heißen Graben. Diese Art der Verlegung sorgte noch für einige Diskussion mit unserem Heizungslieferanten da sie von den üblichen 4x100m abweicht. Wer die Eigenleistung nicht scheut kann so eine Wärmepumpenanlage erstellen die nicht teurer sein muss als eine Lösung mit Gas.

Unser Grabenkolletor

Mehr dazu findet sich im Haustechnikdialog